Beatmungsmasken

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Welche Beatmungsmasken gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Beatmungsmasken von verschiedenen Herstellern. Man kann grundsätzlich zwischen Standardmasken (Nasen- bzw. Nasen-Mundmasken) und individuell angepassten Masken (auch hier Nasen- bzw. Vollmasken) unterscheiden.

Die Hersteller von Standardmasken haben teilweise unterschiedliche Details in ihre Masken integriert. Im Wesentlichen gleichen sich die Maskenformen jedoch, so dass man generell drei Grundformen unterscheiden kann.

Die Formen der Standardmasken kann man wie folgt unterscheiden (von links nach rechts):

  • Linke Maske:
    Standard-Nasenmaske mit Luftzufuhr von oben.
  • Mittlere Maske:
    Standard-Nasenmaske mit Luftzufuhr von vorn (und nach unten).
  • Rechte Maske:
    Standard-Nasen- / Mundmaske mit Luftzufuhr von vorn (und nach unten).
Exemplarische Übersicht Standardmasken

Die Masken gibt es, je nach Hersteller, in der Regel in verschiedenen Standardgrößen (z. B. S, M, L, XL oder P, S, MS, M, MW, L, LN oder ähnliches).

Anmerkung:
Die gezeigten Masken-Abbildungen stellen keine Wertung eines entsprechenden Maskenfabrikats oder eines Herstellers dar. Ebenso soll hier für keine spezielle Marke geworben werden. Die Bilder dienen ausschließlich der Veranschaulichung der einzelnen Maskentypen.

 

Nasenmasken (Standard)

Nasenmasken umschließen, wie es der Name schon sagt, die Nase. Die Masken sind in der Regel seitlich (ringsherum) gepolstert (i. d. R. mit Silikon). Die Masken werden mit speziellen Bändern am Kopf befestigt. Die Bänder sind verstellbar, oft mit einem Klettverschluss, um den richtigen Sitz der Maske am Kopf zu gewährleisten.

Vorteile:

  • Schnelle Verfügbarkeit in verschiedenen Standardgrößen (meist 3 bis 5 einheitliche Größen z.B S, M, L, XL, XXL).
  • Im Normalfall haben die Krankenhäuser (Schlaflabore) standardmäßig Masken von verschiedenen Herstellern vorrätig.
  • Die Masken sind modular aufgebaut, dadurch sind sie oft gut zu zerlegen für die Reinigung.
  • Die Kommunikation mit einer reinen Nasenmaske ist, mit einiger Übung, noch möglich.
  • Standardmasken sind für die Krankenkassen preiswerter, da die Masken in größerer Menge produziert werden und keine individuelle Handarbeit die einzelne Maske verteuert.


Nachteile:

  • Teilweise schlechter Tragekomfort. Zum Beispiel mit Voll-Haube (Kopf), dadurch starkes nächtliches Schwitzen.
  • Sitzen oft schlecht und sind schwer dicht zu bekommen. Durch die ständige Zugluft kommt es zu Entzündungen der Bindehaut des Auges.
  • Um die Maske dicht zu bekommen, muss sie sehr stark am Kopf "festgezurrt" werden. Dadurch kommt es zu Druckstellen, die sich oft entzünden (offene Stellen rund um die Nase). Zusätzlich können durch den Druck Kopfschmerzen auftreten.
  • Einige Standard-Masken-Modelle bestehen aus sehr vielen Einzelteilen. Das erschwert die Reinigung, weil sich das Zerlegen, trotz modularen Bauweise, sehr kompliziert gestaltet.

 

Vollmasken / Nasen-Mundmasken (Standard)

Vollmasken oder auch Nasen- / Mundmasken umschließen die Nase und den Mund. Der Aufbau ähnelt ansonsten den Nasenmasken. Die Masken sind in der Regel seitlich (ringsherum) mit einem silikonähnlichen Material gepolstert. Die Masken werden mit speziellen Bändern am Kopf befestigt. Die Bänder sind verstellbar, oft mit einem Klettverschluss, um den richtigen Sitz der Maske am Kopf zu gewährleisten. Die Vor- und Nachteile entsprechen im Wesentlichen denen der reinen Nasenmasken.

Vorteile:

  • Schnelle Verfügbarkeit in verschiedenen Standardgrößen (zwischen 5 bis 7 einheitliche Größen z.B. S, M, L, XL, XXL).
  • Im Normalfall haben die Krankenhäuser (Schlaflabore) standardmäßig Masken von verschiedenen Herstellern vorrätig.
  • Die Masken sind modular aufgebaut, dadurch sind sie oft gut zu zerlegen für die Reinigung.
  • Standardvollmasken sind für die Krankenkassen preiswerter, da die Masken in großer Menge produziert werden und keine individuelle Handarbeit die einzelne Maske verteuert.


Nachteile:

  • Teilweise schlechter Tragekomfort. Zum Beispiel mit Voll-Haube, dadurch starkes nächtliches Schwitzen.
  • Sitzen oft schlecht und sind schwer dicht zu bekommen. Dadurch kommt es zu Entzündungen der Bindehaut des Auges.
  • Um die Maske dicht zu bekommen, muss sie sehr stark am Kopf "festgezurrt" werden. Dadurch kommt es zu Druckstellen, die sich oft entzünden (offene Stellen rund um die Nase). Vollmasken sind noch schlechter "dicht" zu bekommen, als Nasenmasken, da mehr vom Gesicht abgedeckt wird.
  • Eine vernünftige Kommunikation mit einer Vollmaske ist kaum möglich, da der Mund von der Maske mit umschlossen wird.
  • Einige Standard-Masken-Modelle bestehen aus zu vielen Einzelteilen. Das erschwert die Reinigung, weil sich das Zerlegen sehr kompliziert gestaltet.

 

Individuelle Masken

Individuelle Beatmungsmasken werden immer nur für den jeweiligen beatmungspflichtigen Patienten angepasst. Gemeint sind hier nicht Standardmasken, die man auch geringfügig anpassen kann, sondern aus einem speziellen Material gefertigte Masken. Individuelle Masken gibt es als reine Nasenmasken oder auch als Mund-Nasen-Masken (Vollmasken). Patienten die Probleme mit der Beatmung durch die Nase haben, können bei der individuell angepassten Maske auch wahlweise die Luftzufuhr über den Mund (spezielles Mundstück) erhalten. Weitere Informationen zu individuellen Masken können Sie auf dieser Webseite unter der Rubrik "Individuelle Masken" erhalten.